Konjunkturforschung – ein Arbeitsgebiet der Wirtschaftsforschung, das selten so sehr im Fokus des öffentlichen Interesses steht wie heute.
Insbesondere in turbulenten Zeiten mit großen wirtschaftlichen Verwerfungen zeigt sich die Relevanz von belastbaren Frühindikatoren für die Diagnose und Prognose der konjunkturellen Entwicklung.
Ökonomische Rahmenbedingungen besser zu verstehen und Wendepunkte im Konjunkturzyklus schnell zu erkennen ist mehr denn je zu einer Frage von existenzieller Bedeutung für viele Unternehmen geworden.
Die aktuellen Branchen-Headlines für Deutschland:
Industrie (01.04.2026):
„Kriegsausbruch im Nahen Osten treibt Kosteninflation auf höchsten Stand seit Oktober 2022 - Kostendruck und Verzögerungen in den Lieferketten nehmen im März deutlich zu - Kunden reagieren auf Krise: Produktion und Auftragseingang im Aufwind - Geschäftsaussichten brechen auf Viermonatstief ein."
(Quelle: HCOB Einkaufsmanager Index Deutschland April 2026)
Dienstleistungssektor (07.04.2026):
„Neuerliche Nachfrageschwäche bremst Aufwärtstrend im Servicesektor deutlich - Index Geschäftstätigkeit mit 50,9 Punkten auf Sieben Monatstief - Neuaufträge erstmals seit September 2025 rückläufig - Inflation der Angebotspreise schwächt sich trotz Kostenexplosion ab."
(Quelle: HCOB Dienstleistungsindex Deutschland April 2026)
Baubranche (08.04.2026):
„Einkaufspreise steigen im März mit Rekordrate - Kriegsausbruch im Nahen Osten lässt Kostendruck stark steigen - Geringster Rückgang der Gesamt-Bautätigkeit seit Jahresbeginn - Geschäftsaussichten wieder negativ und Minus bei Neuaufträgen vergrößert sich."
(Quelle: HCOB Bau-Index Deutschland April 2026)
Der Einkaufsmanagerindex bzw. Purchasing Managers’ Index® (PMI®) von S&P Global ist der wirtschaftliche Frühindikator schlechthin. Mit weltweit vergleichbarer Methodik wird die Entwicklung in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern abgebildet. Der PMI signalisiert schnell und zuverlässig, was tatsächlich in der Privatwirtschaft passiert!
Der S&P Global Composite-PMI* bildet als kombinierter Index die Entwicklung in der Industrie und im Servicesektor in Deutschland ab:


Quellen: HCOB, S&P Global PMI, Destatis via S&P Global Market Intelligence
* Composite-PMI Indizes sind gewichtete Durchschnittswerte vergleichbarer Industrie- und Dienstleistungsindizes. Die Gewichtung spiegelt dabei die relative Größe des Industrie- und Dienstleistungssektors laut offiziellen BIP-Daten wider. Der Composite-Index Deutschland ist ein gewichteter Durchschnitt des Produktionsindexes der Industrie und des Indexes Geschäftstätigkeit des Servicesektors.
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Die Berechnung der Indexwerte basiert auf monatlichen Konjunkturumfragen unter sorgfältig ausgesuchten Unternehmen. Im Kundenauftrag suchen wir laufend neue Teilnehmer aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung und Bau.
Die Vorteile einer Teilnahme auf einem Blick:
- Beteiligung an einer renommierten Konjunkturumfrage
- Freier Zugang zu über 100 Wirtschaftsberichten
- Frühe Verfügbarkeit der Umfrageergebnisse
- Leicht verständlich und auf geschäftsinterne Abläufe anwendbare Ergebnisse
- Entscheidungshilfe für Optimierung von Geschäftsplanung und Einkaufsstrategie
- Minimaler Zeit- und Bearbeitungsaufwand
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