Konjunkturforschung – ein Arbeitsgebiet der Wirtschaftsforschung, das selten so sehr im Fokus des öffentlichen Interesses steht wie heute.

Insbesondere in turbulenten Zeiten mit großen wirtschaftlichen Verwerfungen zeigt sich die Relevanz von belastbaren Frühindikatoren für die Diagnose und Prognose der konjunkturellen Entwicklung.

Ökonomische Rahmenbedingungen besser zu verstehen und Wendepunkte im Konjunkturzyklus schnell zu erkennen ist mehr denn je zu einer Frage von existenzieller Bedeutung für viele Unternehmen geworden.

Die aktuellen Branchen-Headlines für Deutschland:

Industrie (01.09.2022):

„Deutschlands Industrie schrumpft auch im August - EMI sackt mit 49,1 Punkten auf 26-Monatstief ab - Neuaufträge weiter stark rückläufig - Abschwächung der Kosteninflation hält an."
(Quelle: S&P Global/BME Einkaufsmanager Index September 2022)

Dienstleistungssektor (05.09.2022):

„Haussierende Preise und wirtschaftliche Unsicherheit lassen Dienstleistungssektor erneut schrumpfen - Zweite Wachstumseinbußen in Folge im August - Jobaufbau auf 18-Monatstief - Inflationsraten schwächen sich weiter von April-Rekorden ab." 
(Quelle: S&P Global Dienstleistungsbericht September 2022)

Baubranche (06.09.2022):

„Bautätigkeit geht im August so stark zurück wie seit anderthalb Jahren nicht mehr - Gewerblicher Bau schrumpft am deutlichsten - Ausblick leicht verbessert, Neuaufträge erneut rückläufig - Kostendruck und Lieferengpässe lassen weiter nach."
(Quelle: S&P Global Bau-Index Deutschland September 2022)

Der Einkaufsmanagerindex bzw. Purchasing Managers’ Index® (PMI®) von S&P Global ist der wirtschaftliche Frühindikator schlechthin. Mit weltweit vergleichbarer Methodik wird die Entwicklung in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern abgebildet. Der PMI signalisiert schnell und zuverlässig, was tatsächlich in der Privatwirtschaft passiert!

Der S&P Global Composite-PMI* bildet als kombinierter Index die Entwicklung in der Industrie und im Servicesektor in Deutschland ab:

* Composite-PMI Indizes sind gewichtete Durchschnittswerte vergleichbarer Industrie- und Dienstleistungsindizes. Die Gewichtung spiegelt dabei die relative Größe des Industrie- und Dienstleistungssektors laut offiziellen BIP-Daten wider. Der Composite-Index Deutschland ist ein gewichteter Durchschnitt des Produktionsindexes der Industrie und des Indexes Geschäftstätigkeit des Servicesektors.

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Die Berechnung der Indexwerte basiert auf monatlichen Konjunkturumfragen unter sorgfältig ausgesuchten Unternehmen. Im Kundenauftrag suchen wir laufend neue Teilnehmer aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung und Bau.

Die Vorteile einer Teilnahme auf einem Blick:

  • Beteiligung an einer renommierten Konjunkturumfrage
  • Freier Zugang zu über 100 Wirtschaftsberichten
  • Frühe Verfügbarkeit der Umfrageergebnisse
  • Leicht verständlich und auf geschäftsinterne Abläufe anwendbare Ergebnisse
  • Entscheidungshilfe für Optimierung von Geschäftsplanung und Einkaufsstrategie
  • Minimaler Zeit- und Bearbeitungsaufwand

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